5 Top-Tipps für Alpenüberquerer

Ob auf dem E5 von Oberstdorf nach Meran, von München nach Venedig, vom Tegernsee nach Sterzing oder auf der Via Alpina: Welche Route auch immer Du Dir für Dein Abenteuer Alpenüberquerung ausgesucht hast – Wir haben fünf Tipps für Dich, die jeder Alpenüberquerer kennen sollte.

Tipp Nr. 1: Bereite Dich vor!
Klingt selbstverständlich, ist es aber für viele Transalp-Aspiranten leider nicht. Wer die eigene Kondition mit Joggen, Radfahren, Walken und Co. aufbessert und die eigene Trittsicherheit bei Wanderungen schult, ist sicherer und mit mehr Spaß auf der Alpenüberquerung unterwegs. Bestenfalls kannst Du auf Vorbereitungstouren in den Bergen Dein Material testen und spüren, ob Du schwindelfrei bist und die Höhenmeter bewältigst.

Tipp Nr. 2: Kabelbinder einpacken
Ich gehe niemals nie auf Tour, ohne einige Kabelbinder in meinen Rucksack zu werfen. Die kleinen Dinger sind echte Multitalente. Eine Sohle löst sich vom Wanderschuh? Ein Reißverschluss gibt den Geist auf? Der Trekkingstock fällt auseinander? Kein Problem – Der Kabelbinder wird’s richten. Zudem kosten sie wenig, halten ewig und wiegen quasi nichts. Diesen kleinen Helfer solltest Du also immer dabei haben.

Tipp Nr. 3: Das Wetter macht die Pläne
Egal, wieviele Tage und Wochen Du mit der Planung Deiner Tour verbracht hast – Vor Ort entscheidet das Wetter, was geht und was nicht. Darum lass es zur schönen Routine werden, am Abend auf der Hütte den Wetterbericht für den nächsten Tag zu prüfen und ggf. Deine Planung anzupassen. Auch am nächsten Morgen vor dem Start und unterwegs prüfe immer wieder, ob aktuelle Wetterbedingungen & Planung noch zusammenpassen. Eine gute Quelle für Wettervorhersagen ist z. B. das Bergwetter des Alpenvereins.

Gewitter am Berg: Da möchte man nicht mehr unterwegs sein. Foto: Pexels hunt on photo Studios

Tipp Nr. 4: Trinke nur aus sicheren Quellen
Verführerisch sprudelt das Wasser vom Berg ins Tal. Gerade an heißen Tagen ist so mancher Wanderer geneigt, die leere Trinkflasche dort aufzufüllen. Doch das ist nicht immer eine gute Idee… Wenn oberhalb Viehweiden sind, können Fäkalien ins Wasser gelangen und auch Bäche an landwirtschaftlich genutzten Flächen sind oftmals „gedüngt“. Beides führt bei Verzehr zu Bauchweh, Durchfall, Erbrechen. Also lieber im Tal oder auf den Hütten „auftanken“.

Tipp Nr. 5: Check, wo Du bist
Morgens loslatschen und am Nachmittag irgendwo ankommen? Einfach den Schildern oder anderen Wanderern nachlaufen? Schlechte Idee! Prüfe während Deiner Tour immer wieder Deinen aktuellen Standort. Vergleiche Geländestrukturen mit Angaben in der Karte (oder der App), überprüfe, auf welcher Höhe Du gerade unterwegs bist, wie weit es noch bis zur nächsten Hütte oder einem markanten Geländepunkt (Gipel, Plateau, Wasserfall etc.) ist. Das macht nicht nur Spaß, sondern schenkt Dir im Notfall wertvolle Minuten, wenn die Leitstelle der Rettung fragt: „Wo sind Sie denn gerade genau?“

Ganz genau kannst Du Deinen Standort mit Kompass und Karte bestimmen. Foto: Joshua Woroniecki

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